Am Anfang stand kein Geschäftsmodell, sondern zu viel Equipment. Wir hatten über Jahre Kameras, Licht und Ton gekauft, um "endlich mal etwas aufzunehmen" 😉. Spoiler: Haben wir bis heute nicht für uns geschafft 😂
Das Zeug musste trotzdem irgendwo stehen. Es stand in unseren Wohnzimmern, aufgebaut auf dem Esstisch, mit Kabeln quer über den Teppich. Irgendwann haben sich unsere Partnerinnen gemeldet, und die Frage war nicht mehr, ob ein eigener Raum her muss, sondern wann.

Ein Transporter voll Holz
Unser erster Raum entstand eine Hausnummer weiter und stand auf einer Holzkonstruktion. Ständerwerk selbst gestellt, Wände selbst beplankt, alles in Eigenarbeit. Gedacht war er ausschließlich für uns.



Dann sah der erste Besucher den Raum und fragte, ob er ihn mieten kann. Danach der nächste. Aus unserem Hobbyprojekt wurde ein Kalender, der sich füllte.
Bis heute haben wir hier keine eigene Folge aufgenommen.
Als der Platz nicht mehr reichte, sind wir ins Gebäude nebenan gezogen. Ein Stockwerk, viel Fläche, nichts darin. Alles, was heute dort steht, ist danach entstanden.

Erst ein Zettel, dann ein Baumarktwagen
Die Maße standen auf einem Blatt Papier. Alles danach kam aus dem Baumarkt: Aluprofile, Schienen, Kabelkanäle, eine Wanne voller Kleinteile. Diesmal nicht in Holz, sondern in Aluminium.


Ein Raum im Raum, den es so nicht gab
Knapp 800 Kilogramm Aluprofil stecken im Cube. So ein Konzept gab es in dieser Form nicht, also haben wir es selbst entwickelt: ein modulares Raum-in-Raum-System, in dem Wände, Decke und Technik im selben Profilraster hängen. Jedes Element lässt sich versetzen. Genau deshalb steht unser Grundstudio an einem einzigen Tag.
Bei der Ausstattung haben wir nie gespart und bei der Bedienung nie kompliziert gedacht. Beides zusammen war für uns der ganze Punkt: Technik, die jeder Profi ernst nimmt, und die trotzdem eine Person allein bedienen kann.




Wir wollten einen Ort schaffen, an dem Content-Creator sich voll auf ihre Ideen konzentrieren können. Kein Technikstress, keine Kompromisse.




